Fürst von Isenburg zu Gast in Offenbacher Sendung des Offenen Kanals

Alexander Fürst von Isenburg war zu einer Aufzeichnung anlässlich des 300. Todestages seines Vorfahren, Graf Johann Philipp zu Ysenburg und Büdingen, zu Gast beim offenen Kanal und berichtete unter anderem über die Motivation seines Vorfahren, Glaubensflüchtlinge in Offenbach aufzunehmen.

Moderiert wurde die Sendung , die Mitte November 2018 im offenen Kanal zu sehen sein wird, von Michael Sauer (vormals ZDF). Dr. Jürgen Eichenauer vom Haus der Stadtgeschichte in Offenbach und Pfarrer Matthias Loesch aus Neu-Isenburg waren ebenfalls Gäste der Sendung.

Die Sendung läuft unter der Überschrift “Menschen vor dem Vergessen bewahren” und so berichtete der Fürst von Isenburg über den Zuzug protestantischer Flüchtlinge aus Frankreich und die Ansiedlungspolitik seines Vorfahren.

Während die Handwerksgilden der Nachbarstadt Frankfurt den Zuzug von fremden Arbeitern verhinderten, sah der Graf zu Ysenburg und Büdingen das Potential in den Hugenotten, die über ein fortschrittliches Wissen mit dem Manufakturwesen verfügten. So wurde aus dem Dorf Offenbach langsam eine Industriestadt.

Initiiert hatte die Aufzeichnung der Sendung am 23. Oktober 2018 mit dem Fürsten von Isenburg der Redakteur Klaus Reinhardt aus Neu-Isenburg.

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V.l.n.r.: S.D. Alexander Fürst von Isenburg, Moderator Michael Sauer, Pfarrer Matthias Loesch